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Bürgermarsch in Helstorf zur Erhaltung des Grundschulstandortes


Mit einem „Strohballenmahnmal“, Banner an den Straßen und vor allem weit über 800 Unterschriften haben die Bürger deutlich gezeigt, dass sie den Grundschulstandort Helstorf erhalten wollen und sich die Schließung keinesfalls nur als Problem der Eltern schulpflichtiger Eltern darstellt.
Nun initiiert die „Initiative zur Erhaltung des Schulstandortes Helstorf“ eine neue Aktion. Am Samstag, den 27.09.2014 um 11.00 Uhr startet ein Bürgermarsch an der Schule in Helstorf. Im Verlauf sollen Kopien der Unterschriftenlisten an verantwortliche Politiker in Helstorf übergeben werden, mit der Bitte, sich für den Erhalt des Schulstandortes einzusetzen.
Die Ausrichter hoffen hierbei auf eine rege Beteiligung von Alt und Jung und der Unterstützung der umliegenden Dörfer. Jeder ist Willkommen und zum Mitlaufen aufgefordert, als deutliches Zeichen, dass die Schule im Dorf verbleiben soll.
Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie die „Initiative zur Erhaltung des Schulstandortes“ gerne unter 05072-784724 ab 19.30 Uhr erreichen.

Drohende Schulschließung in Helstorf

Hallo, dies sind Fragen, die beim Ortsrat für die Sitzung am 24.07.2014 im Schützenhaus Vesbeck eingereicht wurden.

Wenn Euch / Ihnen noch welche zu diesem Thema einfallen, kommt vorbei oder sendet sie an Sylvia Luft.

Unterschriftenlisten zu diesem Thema liegen an folgenden Orten aus:

-- Kita Helstorf

-- Gemeindehaus

-- Tankstelle Bertram

-- Volksbank

-- Friseur

 

 

Fragen von Helstorfer Bürgern und betroffenen Grundschuleltern:
Im Rahmen einer begonnen Unterschriftenaktion gegen die Schließung des Schulstandortes Helstorf, mit bisher über 130 Unterschriften von ausschließlich volljährigen Helstorfern oder betroffenen Grundschuleltern, haben sich folgende Fragen ergeben:


Der SV Germania Helstorf, der Bürgerschützenverein und andere Vereine und Institutionen nutzen die Turnhalle der Grundschule, die dadurch außerhalb der Schulzeit komplett belegt ist. Offensichtlich existiert aber nur ein Heizkreislauf, so dass die Turnhalle nicht separat beheizt werden kann. Abgesehen davon, dass die Vereine die notwendigen Instalthaltungskosten der Halle nicht tragen können. Stellt sich die Frage, wie die Nutzung der Turnhalle bei einer Schließung weiter gewährleistet werden soll?


Durch die Arbeit in der Dorfwerkstatt sind Projekte für Helstorfer Bürger im Nachmittagsbereich der Schule geplant und stoßen auf Interesse in der Bevölkerung. Wie kann eine Nutzung der Schulräume im Nachmittagsbereich gewährt bleiben?


Da schließt sich dann auch unmittelbar die Nutzung der Räume durch den Hort der Kita Helstorf an. Der Ausbau der Kita ist gerade erst fertig gestellt worden. Das Angebot des Hortes wird mittlerweile so angenommen, dass nach den Sommerferien eine 2 Fachkraft angestellt werden wird, der man dann ggf. wieder kündigen müsste, da der Hort räumlich nicht in der Kita untergebracht werden kann. Bei der Neuplanung war eine Einbindung an die Schulräume vorgesehen. Bedeutet dies dann die Schließung des Hortes und wo betreut man die betroffenen Grundschüler ?


Durch die Entstehung der neuen Bushaltestelle wurde ein sicherer Schulweg für die Grundschüler geschaffen und keiner der Schüler aus den umliegenden Ortschaften Esperke, Warmeloh, Vesbeck und Luttmersen muss umsteigen oder durch Lehrer in Form einer Busbetreuung begleitet werden. Gibt es verbindliche Zusagen für die Schaffung einer direkten Busverbindung zwischen Esperke und Mandelsloh oder müssen die Kinder tatsächlich zukünftig in Helstorf umsteigen ?


Der einzige öffentliche Spielplatz in Helstorf auf dem Gelände der Grundschule wird auch nachmittags durch Kinder und die Kita genutzt. Bleibt der Spielplatz weiter zugänglich und wer übernimmt die verlässliche Überwachung der Wartung und Pflege des Geländes und der Geräte ?
Wir besitzen eine sehr gut frequentierte Kinderstadtteilbibliothek in den Räumen der Grundschule. Wie wird die Öffnung dieser Bibliothek weiter gewährleistet?


Nach aktuellen Zahlen fehlt es im Schuljahr 2018/2019 an nur einer weiteren Meldung, dass erneut eine 3zügigkeit der Schule Mandelsloh/Helstorf zu erwarten ist. Keiner der beiden Schulstandorte könnte dies zur Zeit räumlich gewährleisten. Wie sollen entsprechende Umbaumaßnahmen in der Kürze dieser Zeit verlässlich gewährt werden, zumal auch das Thema „Beschulung von Inklusionskindern“ mit allen räumlichen Veränderungen eine Rolle spielen muss ?
Welche konkreten Nachnutzungspläne liegen für das Schulgebäude vor?


Welche Berücksichtigung findet dabei der Erhalt der Infrastruktur von Helstorf, gerade im Hinblick auf den Zuzug von jungen Familien, was ein Argument bei dem Ausbau der Kita war ?
Welche Kriterien haben zu dieser Empfehlung geführt ?. Dies erschließt sich auch nicht automatisch, wenn anderen Schulstandorten Bestandschutz gewährt wird, so lange die Schülerzahl nicht unter 60 Kinder innerhalb von 2 Jahren sinken.
Als sich die Eltern entschieden haben, die Zusammenlegung der beiden Schulen zu befürworten, um eine Fachlichkeit zu gewährleisten und durch eine gemeinsame Verwaltung Gelder einzusparen, war von einer so baldigen Schließung nicht die Rede. Daraufhin wurden neue Satzungen für einen gemeinsamen Schulelternrat entwickelt, die Fördervereine haben gemeinsame Projekte und Kooperationen entwickelt u .v.m. Sicher gibt es noch Hindernisse zu bedenken und nachzuarbeiten. Sollte man diesem „Modellprojekt“ nicht dennoch die Chance einräumen, sich zu bewähren und nach einer langfristigen, mehrjährigen,  unabhängigen Evaluation eine für alle tragfähige Lösung finden ?

 


Des weiteren wurde darum gebeten, dem Schulausschuss noch einmal darzulegen, welche positiven Projekte und Angebote unmittelbar an den Schulstandort Helstorf gekoppelt sind:
Kinderstadtteilbibliothek mit Erweiterung eines offenen Bücherschrankes für Erwachsene, der nach den Sommerferien eingeweiht werden soll
Gesundes Frühstück, einmal im Monat für die Kinder, organisiert durch Ehrenamtliche und Eltern
Öffentlicher Spielplatz, der durch Fördervereinsmittel erweitert wurde
Angebot von kostenloser Hausaufgabenhilfe und Lesehilfen durch Ehrenamtliche
Die Kleiderbörsen im Frühjahr und Spätsommer, in Kooperation mit der Kirchengemeinde Helstorf,  und die Bücherbörse im Herbst, alle organisiert durch den Förderverein der Grundschüler Helstorf, Eltern und Ehrenamtliche. Mit über 100 Anbietern inzwischen die größten regionalen Börsen.
Eine aktive Elternschaft, die nicht nur bei Schulfesten engagiert und unterstützend am Schulleben teilnimmt.
Ein Förderverein mit fast 60 Mitgliedern.
Eine enge Kooperation mit der benachbarten Kita durch unterschiedliche Projekte und der Einbindung des Hortes in den Schulräumen
Betreuung von Schulkindern durch die Kita in den Sommerferien
Planung eines Computerkurses für Senioren in dem Computerraum der Schule
Planung eines Schulgartens, eingerichtet mit Mitteln des Fördervereines und betreut  durch Ehrenamtliche, evtl. auch als Kooperationsprojekt mit der Kita
Regelmäßige aktive Teilnahme von Klassen und ihren Klassenlehrern am „Lebendigen Adventkalender“ der Kirchgemeinde Helstorf
Der direkte Zugang zur Turnhalle, ohne ggf. das Gebäude verlassen zu müssen.
All diese Punkte zeigen deutlich, dass es sich bei der Schule Helstorf um einen lebendigen und im Dorf verankerten Standort handelt, der aus Sicht offensichtlich vieler Bürger nicht weg zu denken ist. Daher bitten wir Sie, diese Aspekte in ihre Überlegungen mit einzubeziehen.


Helstorf, den 17.07.2014,
Verfasserin Silvia Luft, Am Waldrand 23, 31535 Neustadt; Tel: 05072/784724