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Aktuelles 2012

 

Samstag der 01.12.2012

 

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

 

am Samstag abend wurde Uwe Herbig zum 4.Mal zum Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr, ohne Gegenstimmen, wiedergewählt.

Desweiteren wurde weiteres wie folgt gewählt:

  • Jugendwart---Daniel Keip
  • stellv. Jugendwart---Zarif Bormann
  • Beisitzer Ortskommando ---Friedhelm Mußmann--Dieter Schröter und--Josef   "Seppl" Thomas

   

  

 

Folgende Beförderungen wurden vorgenommen:

 

  • 1. HauptfeuerwehrfrauHeidi Herpig
  • OberfeuerwehrmannChristopher Keip

Wir gratulieren allen recht herzlich.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Andre Willer von Uwe Herpig noch zum

"cremigen Vesbecker Weichnachts Willi" aus Mandelsloh befördert.

 

Dies ist nur für Insider!!!    :-)

 

CSI Helstorf

 

Jahrelang hat Jürgen Gödecke aus Helstorf in den Chroniken und Geschichtsbüchern gestöbert, um wissenswertes über Helstorf zu erfahren.

Jetzt endlich ist sein Werk vollendet.

Wie einige evtl. schon in den Samstagsausgaben der Madsack - Leine-Zeitung-

mitbekommen haben, ist hier etwas tolles endstanden.

 

Daher bitte dringend die Rubrik: "Gödecke`s Zeitreise" aufrufen und viel

Spaß beim stöbern.

 

Danke an Jürgen Gödecke

 

Foto: CHADDE

Kinderfest in Helstorf

Es ist vollbracht!

 

Wir danken den vielen freiwilligen Helfern, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Helstorf und den Bundeswehrkameraden aus Luttmersen.

Es ist vollbracht!

 

Am Samstag den 25.08.2012 wurde in Helstorf mit einer Rede von Heidi Herpig                 ( Bild oben ) das Kinderfest eröffnet.

 

Selbst ein kurzer Platzregen konnte dem bunten Treiben kein Ende setzen.

Ca. 70 bis 80 Kinder konnten sich an vielen Spielen erfreuen und an Bratwurst und Kuchen stärken.

Wir danken den vielen freiwilligen Helfern, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Helstorf und den Bundeswehrkameraden aus Luttmersen.

 

Sonntag, 15.07.2012  Schmiedetag in Helstorf

 

Der liebe Gott muß Ehrenmitglied im Heimat-& Museumsverein Helstorf sein. Die ganze Woche ist es am regnen und pünktlich zum Schmiedetag zeigte sich der Himmel wieder von seiner besten Seite.

 

Neben Bratwurst, Pommes und Kaffee & Kuchen konnte man heute beim beschlagen eines Pferdes in der Schmiede zusehen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Schmiedetag. 

Paddeln mit der Freiwilligen Feuerwehr Helstorf

Die Fahrt ging von Helstorf nach Schwarmstedt und war trotz des Regens ein Riesenspaß. In Niedernstöcken gab es mit Kuchen und Brötchen einen kleinen Zwischensnack, bevor der Tag dann mit einem gemeinsamen Grillen am Abend beendet wurde.

Ob Groß, ob Klein, Spaß muß sein. Unter diesem Motto ging es für die Freiwillige Feuerwehr am Samstag den 14.07.2012 zum paddeln auf die Leine.

Auch das Wetter konnte dem treiben keinen Abruch leisten und trieb 13 Mitglieder aufs Wasser.



Italienische Nacht am 07.07.2012:

 

Es war ein Supererlebnis, das Wetter hat mitgespielt, die Teilnehmer hatten gute Laune und das Rahmenprogramm war klasse.

Bis in die Morgenstunden wurde getanzt, getrunken und gefeiert. Das zusammen sein zwischen Generationen hat Spaß gemacht und man konnte alte und neue Freunde treffen.

Höhepunkt war gegen 22.00 Uhr das schöne Feuerwerk.

Besonderen Spaß hatten auch die Fackelschwimmer, wie man auf dem Bild sehen kann.

Nächstes Jahr kommen wir auf jedenfall wieder und bringen Freunde mit.

 

Viele schöne Bilder findet Ihr auch bei unseren nachbarn unter www.mandelsloh-online.de

 

Ein Dank an die Organisatoren!



20.05.2012  Schmiedetag mit Flohmarkt

 

Auch dieser Schmiedetag war wieder ein voller Erfolg.

Hunderte von Besuchern haben uns wieder in unserem idyllischen Dorf besucht 

und zu dem tollen Event beigetragen.

Bei dem tollen Wetter waren Bratkartoffeln, Eis und Kuchen schnell an den Mann/Frau gebracht.

 

Ein besonderer Dank gebührt auf jedemfall auch mal den Mitgliedern des Heimat-und Museumsvereines, die sich immer wieder aufopfernd zur Verfügung stellen und diese Veranstaltungen auf die Beine stellen.

Vielleicht beim nächsten Mal, wenn es beim Bier oder Essen einen Tick zu lange dauert, anstatt doof zu meckern, einfach mal Danke sagen.

 

Kirchengemeinde Helstorf

PressemitteilungVeranstaltungshinweis 

 

Gartenandacht

 

Abbensen: Unter dem Motto „Schau an der schönen Gärten Zier“ veranstaltet die Kirchengemeinde Helstorf auch in diesem Jahr wieder vier Gartenandachten. Zur ersten „Gartenkirche“, am  23. Mai, 18:30 Uhr, lädt Ehepaar Meyer, Hohes Ufer 40 in Helstorf Alt und Jung zu einer besinnlichen halben Stunde in ihren Garten ein. Musikalisch wird die Andacht gestaltet von Bläsern des Posaunenchores Helstorf. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei Getränken und Austausch noch ein wenig beisammen zu bleiben.

 

Helstorf, 16.05.2012

Mit freundlichem Gruß 

Annedore Wendebourg, Pastorin

 

Brückenstr. 13, 31535 Neustadt, Tel.: 05072/ 322, Fax: 92329

 

 

 

Photo von der Gartenkirche Juli 2011 (aufgenommen von Wendebourg)

 

Unsere Feuerwehr übt:

 

Am Freitag den 04.05.2012 hat unsere Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr den Ernstfall geprobt.

Es wurde an einem Gebäude in unserem Ort die Rettung von verletzten Personen aus einem verqualmten Objekt mit Beseitigung von Hindernissen geprobt.

 

Ein besonderer Dank geht hierbei an unsere Löschpiraten, die tapfer als Laienschauspieler die Opfer gespielt haben.

 

Hoffen wir alle, das dieses Szenario nie Ernstfall wird.

 

Weitere Bilder der Übung finden Sie auf der Seite der "Freiwilligen Feuerwehr Helstorf"

 

Text:MiBo

Foto: M.Schmitz

1. Mai Maibaumfest bei Wienhöfer...

 

Bei schönstem Sommerwetter fand an der Gaststätte Wienhöfer das traditionelle Maibaumfest statt. Viele Helstorfer verbrachten ein paar Stunden bei leckerem Essen und kühler Hopfenkaltschale.


 

 

Helstorf wächst wieder.....

 

nach einiger Zeit mit Baupausen in den ausgewiesenen Neubaugebieten, fängt Helstorf endlich wieder an zu wachsen.

Wir sind gespannt, was hier noch alles entsteht und freuen uns auf alle die in unser schönes Dorf ziehen.

Zuschauer strömen zur Schmiede an der Reiterheide

Kettensägenschnitzer am Werk

von Bernd Stache | vor 3 Tagen | 30 mal gelesen |2 Bilder
 
Günther Kloxin (rechts) erklärt Wolfgang Hapke aus Laderholz die Vorteile einer Carving-Schiene, dem Handwerkszeug des Kettensägenschnitzers. Foto: B. Stache
Helstorf (st). In Erinnerungen schwelgen konnten die zahlreichen Besucher beim Schmiedetag des Heimat- und Museumsvereins in Helstorf. Ob in der alten Schmiede an der feurigen Esse, in Marthas Scheune beim Blick in die Bauernküche oder die original Uhrmacherwerkstatt, für Jung und Alt gab es wieder viel zu sehen. Wie einst der Schuster richtig Hand am Leisten anlegte, zeigte Schustermeister Gerhard Becker, der in Brelingen ein Schustermuseum betreibt, äußerst eindrucksvoll. Die Arbeit am Spinnrad und Webstuhl wurde ebenfalls gezeigt. Unter dem Motto „Alles um den Frühjahrsputz anno dazumal“ präsentierte Norbert Schlumbohm aus Celle gemeinsam mit Monika Przybilla (Bad Bodenteich) alte Gebrauchsgegenstände und Mittelchen, die seit Generationen im Haushalt beim Frühjahrsputz zur Anwendung kamen: von diversen Reinigungsbürsten über Reinigungsmittel bis hin zum Teppichklopfer – grob oder fein für Seidenstoffe. Wie aus einem Eichenstamm von 120 cm Höhe und einem Durchmesser von 35 cm eine stattliche Eule wird, zeigte der Kettensägenschnitzer Günther Kloxin. Der Burgdorfer betreibt die Kunst des Kettensägenschnitzens seit sechs Jahren als Hobby. „Für das Anfertigen einer solchen Eule benötige ich etwa drei Stunden“, erklärte Kloxin, der für seine Schnitzarbeiten herkömmliche Kettensägen mit einer speziellen Schnitzgarnitur, sogenannten Carving-Schienen, verwendet, um auch kleine Radien schneiden zu können. „Ich nehme auch Baumfällungen vor und fertige aus dem stehengebliebenen Reststamm Skulpturen nach Wunsch“, so der künstlerisch begabte Kettensägenschnitzer. Den nächsten Schmiedetag gibt es am Sonntag, 20. Mai, von 11 bis 17 Uhr mit einem Flohmarkt. Dazu werden auch wieder Kaffee, selbst gebackener Kuchen und Bratwürste angeboten.

 

Osterfeuer 2012 in Helstorf:

 

Auch in diesem Jahr haben wir am 07.April wieder unser Osterfeuer gezündet.

Mit dem Wetter hatten wir diesemal richtig Glück gehabt und alle Beteiligten hatten ihren Spaß.

Wir freuen uns auch im nächsten Jahr wieder alle begrüßen zu dürfen.

 





 

Hätten Sie es gewusst ?

 

Helstorfer Naturdenkmal: Informationstafel für 250 Jahre alte Stieleiche

 

250 Jahre Eiche pur...

Es braucht schon drei Männer, um diese alte Dame zu umarmen: die Helstorfer Stieleiche. Seit nunmehr 250 Jahren steht dieser mächtige Baum mit einem Stammumfang von 4,64 Metern im Ortskern von Helstorf gegenüber der Volksbank. Anfang August 2009 wurde eine Info-Tafel für die Stieleiche mit der Objektnummer H88 errichtet. Jetzt können sich alle Helstorfer und ihre Besucher nicht nur ein Bild von der stattlichen Eiche im alten Ortskern machen, sondern erfahren auch alles Wissenswerte über dieses prächtige Naturdenkmal. Mit einer Höhe von 24 Metern und ihren 27 Metern Kronendurchmesser prägt die Eiche seit Jahrhunderten das Helstorfer Ortsbild. Bereits 1950 wurde der Baum wegen seiner Bedeutung für Natur- und Heimatkunde sowie seiner Eigenart und Schönheit als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Mittlerweile überdeckt die gewaltige Krone dieser Eiche eine Fläche von knapp 570 Quadratmetern und sorgt damit an heißen Tagen für eine angenehme Beschattung. Die Eichenblätter im 8000 Kubikmeter großen Kronenraum säubern die Luft von Schadstoff- und Staubpartikeln. Der alte Baum hat seine besten Wachstumsjahre schon lange hinter sich: Er wird nicht mehr höher wachsen, lediglich seinen Stammumfang in den nächsten Jahrzehnten langsam vergrößern. So hat denn auch dieses Naturdenkmal mit „Alterswehwehchen“ zu kämpfen. Pilze, Algen und Flechten breiten sich aus und schwächen den Baumriesen. Insekten und Käfer, aber auch größere Tiere wie Vögel und Fledermäuse finden in der alten Stieleiche Nahrung und Unterschlupf. Eine inzwischen tief eingefaulte Höhle zeugt von einem Specht als ehemaligem Bewohner in einem der Hauptäste. Die Untere Naturschutzbehörde der Region Hannover kontrolliert und pflegt diesen Baum regelmäßig. So wird bei Bedarf der Wurzelraumraum gelüftet oder gedüngt, Kronenteile werden eingekürzt und so mancher schwere Ast wird durch Stahlseile und Haltegurte gesichert. Der Realverband Helstorf als Eigentümer der Eiche hofft, dass dieses Naturdenkmal auch den nächsten Generationen noch lange erhalten bleibt.

 

von Bernd Stache aus Neustadt am Rübenberge | am 10.08.2009

 

 

Jugenderinnerungen an Helstorf bei vollem Saal-

-Klaus Ridder gab die ‚schwarze Scheibe‘ zurück-

Der Saal im ‚Haus  an der Jürse‘ zw. Helstorf und Luttmersen war brechend voll als Klaus Ridder(70) seinen temperamentvollen Vortrag über seine ‚wunderbare Jugendzeit in Helstorf‘ hielt – es gab zuletzt nur noch Stehplätze. Wohl um die 160 Teilnehmer lauschten den Jugenderinnerungen und es gab viel zu lachen. Viele der Besucher hatten sich zum ersten Mal nach 50 Jahren wieder gesehen – man kannte sich nicht immer wieder und wenn, dann war die Wiedersehensfreunde besonders groß. Die älteste Teilnehmerin, Friedchen Hemme aus Helstorf, war 91 und die jüngste, Charlotte Welsch aus Mandelsloh, 8 Jahre alt.

Klaus Ridder wohnt heute in Siegburg bei Bonn, ist aber seinem Heimatort immer verbunden geblieben und so hatte er aus ‚der guten alten Zeit‘ immer noch nette Anekdoten auf Lager. Auch die Bilderdokumentation, die er mit Hilfe seiner Helstorfer Freunde und Verwandten Horst Ridder, Dieter Lischitzki, Erich Wiegmann, Dieter Heise sowie Schwager Waldemar Wachtel aus Garbsen noch ergänzt hatte, war einmalig. Zu sehen war ein Klassenbild von der Helstorfer Volksschule aus dem Jahre 1950, das viele Schüle noch barfuß zeigt – man hatte noch kein Geld für Schuhe. Ilse Jürgens, die Klaus Ridder heute noch als ‚fantastische Frau‘ bezeichnete, war seine erste Lehrerin. Sie machte mit einigen ‚ gutbetuchten‘ Helstorfer Kindern(es gab in der Nachkriegszeit auch noch viel Armut) 1952 sogar einen Ausflug an den Rhein und man konnte die Helstorfer Jungen und Mädchen oben auf dem Loreleyfelsen sehen, wie sie auf den Rhein schauten. Später war Klaus Ridder als Dipl.-Ing. im Bundesverkehrsministerium für die Gefahrgutschifffahrt auf dem Rhein und auf den anderen europäischen Wasserstraßen zuständig und fotografierte im letzten Jahr von derselben Stelle das Tankerunglück mit dem Säuretanker ‚Waldhof‘ – auch das Bild war zu sehen.

Der Vortrag wurde auch mit plattdeutschen Sätzen ‚dekoriert‘ – allerdings übersetzte Klaus Ridder diese dann auch ins Hochdeutsche. Wie Klaus Ridder 1948 eingeschult wurde, konnte er kaum ‚hochdeutsch‘ und wurde von der Lehrerin Ilse Jürgens immer wieder ermahnt, doch in der Schule ‚hochdeutsch‘ zu sprechen. ‚Dat well ick nich und dat kann ick nich‘ war seine ‚dickköpfige Antwort‘. Wenn später Klaus Ridder mit seinen Eltern in die Stadt fuhr, dann ermahnte ihn sein Vater, der als Rendant der Spar- und Darlehnskasse ein bekannter Mann  in Helstorf und Umgebung war, dass er doch hochdeutsch sprechen möge, denn sonst meinten die Städter ja, dass man vom Dorf käme. Ja, das hat sich geändert – heute darf man wieder plattdeutsch sprechen und ist sogar stolz darauf.

Seine spätere Frau Geschi lernte er kennen, wie sie 1950 aus Thüringen nach Helstorf kam. Heinrich Rabe sen. hatte damals die Familie Wachtel in Hannover am Ernst-August-Denkmal für Arbeiten auf seinem Bauernhof angeworben und die Wachtels lebten einige Jahre bei Rabens auf dem Hof , bis die Familie , nachdem die Kriegs-Witwe Olga Wachtel wieder geheiratet hatte, in den Lerchenweg auf dem Helstorfer Papenberg zog. Gelächter gab’s wie Klaus Ridder den Lerchenweg als ‚Helstorfer Zoo‘ vorstellte, denn die Nachbarn hießen Hund, Nachtigall und Rehbock. Wie Klaus Ridder zum Papenberg zu seiner Geschi zog, lebte er mit Schwager Waldemar Wachtel zusammen, damals auch als ‚Antennen.Charly‘ oder ‚Westen-Charly‘ bekannt, denn er trug gerne Westen und sein Opel-Rekord hatte mehrere auffällige funktionslose Antennen am Heck. Waldemar Wachtel war ein sehr guter Eishockey- und Fußballspieler und ist heute für die Naturschutzorganisation NABU aktiv.

Im Mittelpunkt des Vortrages stand die Familie Willi und Anni Wiegmann. Man wohnte fast nebeneinander am westlichen Ortsrand und Klaus Ridder spielte immer mit den Wiegmann-Kindern Heinz und Erich(‚Ete‘). Von dem Familien-Chef ‚Onkel Willi schwärmt Klaus Ridder heute noch, denn der konnte alles: Er züchtete in der Kriegs- und Nachkriegszeit Kaninchen, pflanzte Tabak an und fertigte Zigarren daraus, schnitt den Helstorfern die Haare (berühmt war seine Variante ‚Glatze mit Anfasser‘) und konnte sogar auf der Helstorfer Ziegelei die hochbezahlten Spezialisten für das Brennen der Ziegel, die im Frühjahr aus dem Lipperland als Saisonarbeiter( die ‚Lipper‘) kamen, ersetzen. Als fahrbaren Untersatz verwendete ‚Onkel Willi‘ ein NSU-Quickly-Moped, dessen Rahmen wegen der Schwergewichtigkeit des Fahrers immer brach und mehrere Male geschweißt werden musste. Mit Erich unternahm Klaus Ridder 2 Radtouren, einmal ging’s an die Ostsee (Erich war erst 12 Jahre alt) und 1956 fuhr man zum 45o km entfernten Nürburgring, um den ‚Großen Preis von Deutschland‘ mit dem Argentinier JM Fangio als Sieger und Weltmeister zu erleben. Man holte sich auch Autogramme von den Fahrern und Erich schrieb nach Hause, dass man schon jede Menge ‚Telegramme‘ gesammelt habe.

Respekt zollten die Besucher auch der Radtour, die Klaus Ridder mit seinem Freund Dieter Heise 1957 zur italienischen Rennstrecke Monza unternahm. Für die Hin- und Rückfahrt waren beide 5 Wochen unterwegs – doch das Autorennen am Sonntag haben sie nicht gesehen, weil sie wegen der großen Hitze ihre Tagesetappen nicht schaffen konnten und erst am Montag an der Rennstrecke ankamen. Den Gotthardpass überwanden beide durch Schieben ihrer Räder – sie benötigten dafür einen ganzen Tag.

Klaus Ridder wurde 1941 zu Beginn des Krieges geboren- an Kriegsereignisse konnte sich der Vortragende aber kaum erinnern. Er hat auch während des Krieges auf dem elterlichen Bauernhof immer genug zu essen gehabt. Ein Bild zeigt Klaus Ridder mit der Kuh ‚Elsa‘ , das vor dem Hintergrund der Leinebrücke aufgenommen wurde; zu sehen erste Melkversuche als Dreijähriger .Wohl wusste er noch, wie 1945 die Leinebrücke von deutschen Pionieren gesprengt wurde, um den Vormarsch der Engländer aufzuhalten. In wenigen Stunden bauten die englischen Pioniere damals eine Ersatzbrücke, die bis 1963 als Leineüberquerung diente. Gefreut hat er sich, wie 1948 sein Vater Heinrich Ridder gut genährt aus englischer Kriegsgefangenschaft kam und er ihn mit dem Fahrrad vom Hoper Bahnhof  abholte.

Vater Heinrich war kaum zu Hause, da wurde – das war einmalig – die Schützenscheibe ausgekegelt, weil die Deutschen noch keine Waffen haben durften. Er wurde ‚Kegelschützenkönig‘ und seit dieser Zeit ziert eine Scheibe mit der Ziffer ‚9‘ und einer Kegelkugel sowie 2 Kegeln das elterliche Haus, heute Fährmannsweg  Nr.7. 1962 bekam Bruder Horst eine ‚Schwarze Scheibe‘ als Beweis dafür, dass er beim Schützenfest ordentlich Bier und Schnaps getrunken hatte. Diese Scheibe landete später in der Kellerbar von Bruder Klaus in Königswinter und dieser gab sie während des Vortrags unter Beifall an seinen Neffen Hinrich Ridder zurück, damit sie wieder im Elternhaus verbleibt.

Es gab immer wieder  Erinnerungen an frühere Zeiten und viele Teilnehmer hatten sich seit über 5o Jahren nicht wieder gesehen. Sogar aus Berlin und Hannover waren Gäste angereist. Dabei war auch Ilse Hogrefe (83) aus Mariensee, die während des Krieges als 15jährige Kindermädchen im Ridder‘schen Haus war.Diethardt Hensel , der Vorsitzende des Heimatvereins Helstorf, bedankte sich bei dem Vortragenden mit einer Flasche ‚Neustädter Champagner‘. Klaus Ridder übergab seinen Vortrag an den Heimatverein, damit er dort archiviert werden kann. Seine Verbundenheit nach Helstorf wird er auch weiterhin pflegen, so werden am nächsten Sonnabend in der Helstorfer Kirche, wo er getauft, konfirmiert und auch getraut wurde, sein Enkel Jascha und sein Urenkel Fynn gemeinsam getauft werden.(mehr Infos auch www.klaus-ridder.de)

 

Heimat- und Museumsverein Helstorf: Erster Schmiedelehrgang findet Zuspruch

 

Helstorf (besta) Das Thema des ersten Schmiedelehrgangs im Hufschmiedemuseum Frehrking des Helstorfer Heimat- und Museumsvereins lautet „Messerschmieden“. Hufschmied André Krons hat an diesem Wochenende vier Teilnehmer in die Kunst des Schmiedens eingewiesen.

 

„Zum Herbst und Winter sollen weitere Lehrgänge folgen“, erklärte der Helstorfer André Krons, der das Schmieden im Rahmen seiner Ausbildung zum Metallgestalter gelernt hat. „Das Lehrgangsthema wird je nach Bedarf geändert“, so der Schmied: „Gebrauchsgegenstände für Haus und Hof oder künstlerische Arbeiten wie Obstschalen und Kerzenständer, alles ist möglich.“ André Krons hofft, dass sich für die nächsten Lehrgänge auch Damen anmelden, „um ihrer Kreativität an der Esse freien Lauf zu lassen.“

 

Autor: besta

Foto: Stache



Adebar ist angekommen: Helstorfer Storchennest hat neuen Bewohner

 

Helstorf (besta) Als es am Mittwoch draußen klapperte, wusste die Helstorferin Hildegard Maas gleich Bescheid, der Storch ist da. Ein kurzer Gang auf den Hof gab ihr Gewissheit: hoch oben auf dem Dach ihres Anwesens war der erste Adebar in diesem Jahr gelandet.

 

Seit Jahrzehnten schon wird das Storchennest hoch oben über dem Helstorfer Spargelhof Maas regelmäßig von Weißstörchen angenommen – mit unterschiedlichen Bruterfolgen, ganz wie die Natur es einrichtet. „Jetzt warten wir alle gespannt auf das Eintreffen eines passenden Partners oder Partnerin“, erkärte Hildegard Maas, in deren Garten seit Mittwoch ein Fernrohr auf das Storchennest gerichtet ist: „Einen Ring haben wir noch nicht entdeckt, dazu stand das Tier bislang zu tief im gut vorbereiteten Nest.“ Auch der Helstorfer Storch wartet vermutlich sehnsüchtig auf Verstärkung – der Liebe wegen!

 

Autor: besta

Foto: Stache

 

Text+Foto:besta/Stache Neustädter Blatt 08.1.12

Neues vom Hufschmiedemuseum Helstorf
2012

Neujahrsempfang in der Helstorfer Museumsscheune

Neue Ortsbürgermeisterin hält Jahresrückblick

Neujahrsempfang 2012Diethardt Hensel überreicht der neuen Helstorfer Ortsbürgermeisterin Ute Bertram- Kühn als Dank für ihre Rede zum Neujahrsempfang ein Hufeisen. 
Am Samstagnachmittag hatte der Heimat- und Museumsverein zum traditionellen Neujahrsempfang in die Helstorfer Museums Scheune eingeladen.
Nachdem Margrit Lindenmann als stellvertretende Vereinsvorsitzende die mehr als 50 Mitglieder und Gäste begrüßt hatte, hielt die neue Helstorf Orts Bürgermeisterin Ute Bertram-Kühn einen umfassenden, lokalen Jahresrückblick und kurzen Ausblick auf die kommenden Termine und Aufgaben im neuen Jahr.
Mit einer lustigen Anekdote vom unerwarteten Auftrag zur Durchführung von Gemeinderatswahlen in Luttmersen
- bedingt durch den Bau der Wilhelmsteinkaserne im Jahr 1965 gab es plötzlich ein hohes Wähleraufkommen - lockerte Bertram- Kühn ihre Jahresrückschau auf und erntete viel Beifall.
Die Orts Bürgermeisterin beendete ihre Rede zum Neujahrsempfang mit einem Zitat von Hermann Hesse: und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Anschließend ergriff Heimatvereinsvorsitzender diethardt Hensel das Wort, bedankte sich beim ehemaligen ortsbürgermeister Werner Rump, der krankheitsbedingt nicht am Empfang teilnehmen konnte, für seine über 20-jährige gute Unterstützung.